Wie aus Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervorgeht, wurden im Jahr 2025 53 sogenannte Kleintransaktionen mit 100 bis 800 Wohnungen registriert. Das entspreche einem Plus von rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt wechselten 2025 rund 14.300 Wohneinheiten im Rahmen von Kleintransaktionen den Eigentümer, etwa 58 Prozent mehr als 2024. Das Volumen liege damit allerdings weiterhin deutlich unter dem Niveau früherer Jahre. Besonders gefragt waren sehr kleine Portfolios mit bis zu 500 Wohnungen, die mehr als 80 Prozent des Transaktionsvolumens ausmachten.

Deutsche Privatakteure bestimmen Handel

Getragen wurde das Marktgeschehen vor allem von deutschen Privatunternehmen. Sie dominierten sowohl die Verkäufe als auch die Käufe kleiner Wohnungspakete und profitierten laut BBSR von lokaler Marktkenntnis und regionalen Netzwerken. Größere Transaktionen blieben hingegen selten: Lediglich acht Verkäufe mit mehr als 800 Wohnungen wurden 2025 gezählt. Mit rund 20.800 veräußerten Einheiten erreichte dieses Segment den niedrigsten Stand seit Beginn der Erfassung im Jahr 1999.

Transaktionsvolumen insgesamt gesunken

Insgesamt wurden 2025 über alle Transaktionsgrößen hinweg 61 Verkäufe mit rund 35.100 Wohnungen registriert. Während die Zahl der Deals zunahm, sank das gesamte Transaktionsvolumen weiter. Die in Kleintransaktionen gehandelten Wohnungen erreichten dabei mit einem Anteil von 41 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen einen Höchstwert.

In seiner Datenbank erfasst das BBSR seit 1999 die Transaktionen von Portfolios ab 800 Wohnungen, seit 2006 zusätzlich Transaktionen von Portfolios mit 100 bis 800 Wohnungen. Die Datenbank basiert auf systematischen Recherchen unterschiedlicher öffentlicher Print- und Internetquellen. Die aktuellen Ergebnisse der BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen stehen auf der Website des BBSR zum Download zur Verfügung.

(BBSR / STB Web)

Artikel vom 11.03.2026