VG Köln: Internetseite der Bundesregierung zu Gesundheitsfragen darf online bleiben
Ein Verlag, der digitale Gesundheitsmedien anbietet, klagte gegen den Betrieb eines Online-Gesundheitsportals des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Das Verwaltungsgericht Köln lehnte dies nun ab.
Apotheken: Direktgeschäft mit Herstellern wächst
Das Direktgeschäft hat sich in Apotheken als fester Bestandteil der Warenbeschaffung etabliert. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter 98 Apothekeninhabern im September 2026 für den Apothekenkonjunkturindex APOkix des IFH KÖLN.
Herstellung von Arzneimitteln durch Ärzte
Stellen Ärzte Arzneimittel zur persönlichen Anwendung bei einem bestimmten Patienten her, dürfen sie dabei nur Ausgangsstoffe verwenden, die den anerkannten pharmazeutischen Regeln entsprechen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.
Rückforderung der Corona-Soforthilfe einer Zahnarztpraxis rechtens
Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die Klage der Inhaberin einer Zahnarztpraxis gegen die Rückforderung einer ausgezahlten Corona-Soforthilfe abgewiesen. Personalkosten und Unternehmerlohn wie auch Lohnsteuerabgaben und Sozialversicherungsbeiträge seien nicht berücksichtigungsfähig.
Digitalisierung: Mehr Krankheitstage bei Beschäftigten mit körperlicher Tätigkeit
Eine stärkere Digitalisierung des Arbeitsplatzes geht bei Beschäftigten mit überwiegend körperlichen Tätigkeiten mit schlechterer Gesundheit und mehr Krankheitstagen einher. Das zeigt eine neue Studie. Bei klassischen Bürojobs wurde dagegen kein negativer Zusammenhang festgestellt.
Petition für Versand von E-Rezepten an Stamm-Apotheke
Patienten sollten Anspruch auf den direkten digitalen Versand eines E-Rezepts von der ausstellenden Praxis zu einer Apotheke ihrer Wahl haben. Diese Forderung ist Gegenstand einer Petition, die nun vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags unterstützt wird.
Apothekengründungen 2025: Kaufpreise rückläufig, Frauenanteil sinkt deutlich
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat Apothekengründungen im Jahr 2025 analysiert. Danach sanken die Kaufpreise für Apotheken im Schnitt um etwa ein Fünftel. Ein weiterer Befund ist, dass der Frauenanteil unter den Existenzgründenden deutlich zurückging.
Falsche Angaben können zur Rücknahme der Mitgliedschaft in der GKV führen
Nach Vollendung des 55. Lebensjahres ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur in sehr seltenen Ausnahmefällen möglich. Ein Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg zeigt, dass Verbraucher sich vor unseriösen Angeboten in diesem Bereich in Acht nehmen sollten.
Kosten für medizinisch indizierte Behandlung können steuerlich abzugsfähig sein
Das Finanzgericht Baden-Württemberg ließ die Aufwendungen für eine sogenannte Tiefe Hirnstimulation (THS), umgangssprachlich auch als "Hirnschrittmacher" bezeichnet, zur Behandlung einer Depression steuerlich als außergewöhnliche Belastungen zu.
